Verhalten im Notfall

Sofortmaßnahmen

  • Ruhe bewahren, Taschenlampe nutzen (keine Kerzen wegen Brandgefahr)

  • Sicherungen prüfen (nur wenn gefahrlos möglich)

  • Elektrische Geräte ausschalten bzw. vom Netz trennen (Schutz vor Spannungsspitzen)

Bei längerem Ausfall

  • Notfalltreffpunkte beachten (Im Falle eines großflächigen Stromausfalls dienen Leuchttürme als Anlaufstellen)

  • Notstromversorgung prüfen (falls vorhanden)

  • Mobiltelefone sparsam nutzen

Organisation

  • Batteriebetriebenes Radio nutzen (Warnmeldungen verfolgen)

  • Kühl-/Gefrierschrank geschlossen halten

  • Trinkwasservorrat prüfen

  • Nachbarschaftshilfe organisieren (v. a. für vulnerable Personen)

Mehr dazu auf den Seiten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Vorbereitung

  • Lose Gegenstände sichern

  • Fenster und Türen schließen

  • Fahrzeuge möglichst geschützt abstellen

Währenddessen

  • Gebäude nicht unnötig verlassen

  • Abstand zu Bäumen, Baugerüsten, Stromleitungen halten

  • Keller bei Starkregen nur betreten, wenn keine Überflutungsgefahr besteht

Nach dem Ereignis

  • Schäden dokumentieren

  • Beschädigte Stromleitungen nicht berühren

  • Informationen der Behörden beachten

Mehr dazu auf den Seiten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

     

    Frühzeitig

    • Wichtige Dokumente sichern

    • Sandsäcke vorbereiten (falls verfügbar)

    • Fahrzeuge aus Gefahrenzonen entfernen

    Bei akuter Gefahr

    • Keller sofort verlassen

    • Strom im überflutungsgefährdeten Bereich abschalten (nur wenn gefahrlos möglich)

    • Anweisungen zur Evakuierung folgen

    Wichtig

    • Überflutete Straßen nicht durchfahren oder durchqueren

    • Kein Kontakt mit verschmutztem Wasser

    Informationen des Hochwasserportals NRW beachten

    Es kann auch zu > Stromausfällen kommen

    Mehr dazu auf den Seiten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

     

      Schutzmaßnahmen

      • Viel trinken (kein Alkohol)

      • Direkte Sonne meiden

      • Räume morgens/abends lüften, tagsüber abdunkeln

      Besonders beachten

      • Ältere, Kinder und Vorerkrankte im Blick behalten

      • Körperliche Anstrengung reduzieren

      • Hitzewarnungen verfolgen

      Mehr dazu auf den Seiten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

      Sofort

      • 112 anrufen

      • Personen warnen

      • Gebäude (über gekennzeichnete Fluchtwege) verlassen

      • Türen und Fenster schließen (nicht abschließen)

      Wichtig

      • Keine Aufzüge benutzen

      • Bei Rauch: am Boden bleiben

      • Löschversuch nur bei Entstehungsbrand und ohne Eigengefährdung

      Offizielle Durchsagen beachten

      Mehr dazu auf den Seiten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

      Sofortmaßnahmen

      1. Ruhe bewahren
      2. Kein offenes Feuer!
        • Nicht rauchen
        • Keine Kerzen / Feuerzeuge benutzen
      3. Keine elektrischen Schalter betätigen!
        • Kein Licht, Geräte, Klimaanlagen, Lüfter ein-/ausschalten
        • Keine Klingel drücken
        • Kein Handy im Gebäude benutzen
          (Funkengefahr!)

      Lüften

      • Fenster und Türen weit öffnen
      • Für Durchzug sorgen (wenn gefahrlos möglich)

      Gaszufuhr schließen

      • Gashahn am Herd oder Hauptabsperrhahn schließen
        (nur wenn ohne Eigengefährdung möglich)

      Gebäude verlassen

      • Alle Personen warnen
      • Gebäude ruhig verlassen
      • Türen hinter sich schließen (nicht abschließen)

      Notruf absetzen

      • 112 (Feuerwehr) oder Entstördienst des Gasversorgers
      • Anruf außerhalb des Gebäudes tätigen

      Wichtig

      • Keine Aufzüge benutzen
      • Nicht in das Gebäude zurückkehren, bis es freigegeben ist
      • Nachbarn informieren (ohne Klingeln im Haus)

      Typische Anzeichen für Gasgeruch

      • Geruch nach „faulen Eiern“ (beigemischter Duftstoff)
      • Zischende Geräusche an Leitungen
      • Absterbende Pflanzen im Bereich von Gasleitungen (außen)

      Sofortmaßnahmen

      • Ruhe bewahren, Abstand halten
      • 112 verständigen (bei akuter Gefährdung)
      • Anweisungen der Behörden unbedingt befolgen (z. B. Sirenen, Warn-Apps)

      Schutz in Gebäuden („Aufenthalt im Gebäude“)

      • Gebäude aufsuchen oder darin bleiben
      • Fenster und Türen schließen
      • Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten
      • Möglichst innenliegende Räume aufsuchen (wenige Außenwände/Fenster)
      • Radio / Warn-Apps (z. B. NINA) verfolgen

      Im Freien

      • Schnell in Gebäude gehen
      • Aufenthaltsdauer im Freien minimieren
      • Nicht unnötig durch kontaminierte Bereiche bewegen

      Dekontamination (wenn Kontakt möglich)

      • Oberbekleidung ausziehen (reduziert Strahlung deutlich)
      • Kleidung in Plastiksack verpacken und entfernt lagern
      • Körper (Haut, Haare) gründlich mit Wasser und Seife waschen
      • Keine aggressiven Mittel verwenden, Haut nicht verletzen

      Verhalten im Alltag

      • Keine Lebensmittel oder Wasser aus möglicherweise belasteten Quellen konsumieren
      • Auf behördliche Hinweise zu Trinkwasser und Lebensmitteln achten
      • Haustiere möglichst im Gebäude halten

      Jodtabletten (nur auf Anweisung!)

      • Nur nach offizieller Aufforderung einnehmen
      • Schützen die Schilddrüse vor radioaktivem Jod
      • Falsche Einnahme kann gesundheitsschädlich sein

      Wichtig

      • Abstand, Abschirmung und kurze Aufenthaltszeit sind entscheidend
      • Keine eigenständigen Evakuierungen ohne Anweisung
      • Einsatzkräfte nicht behindern

      Für die Schutzmaßnahmen, die je nach Lageentwicklung notwendig werden können, ist Ihre Mitwirkung erforderlich. Die wichtigsten Verhaltensregeln, die Sie dabei beachten sollten, werden nachfolgend zusammengefasst. 

      • Informieren Sie sich! Schalten Sie das Radio (Lokalsender, WDR 2) ein und achten Sie auf Meldungen und Hinweise zum Schadensereignis! Versorgen sie sich auf weiteren Wegen mit Informationen, z.B. über das Internet (Onlineauftritte der Stadt wie www.notfallMG.de oder die (Lokal-) Presse).
      • Bewahren Sie bitte Ruhe!
      • Notrufe (110 oder 112) bitte nicht blockieren! Nur im Notfall anrufen!
      • Telefonieren Sie nur in dringendsten Fällen im Mobilfunknetz! Viele Helfer sind auf mobile Verbindungen angewiesen.
      • Befolgen Sie die Anordnungen der Katastrophenschutzbehörden!
      • Schließen Sie Fenster und Türen dicht, schalten Sie Lüftungs- und Klimaanlagen aus!
      • Suchen Sie möglichst Kellerräume oder innenliegende Räume auf, achten Sie dabei auf ausreichenden Radioempfang!
      • Helfen Sie bitte auch anderen Menschen, insbesondere Ihren Nachbarn und Mitbürgern mit Sprachverständnisschwierigkeiten in Ihrem Haus!
      • Bleiben Sie im Haus! Gehen Sie nur ins Freie, wenn es unbedingt notwendig ist, halten Sie dabei den Aufenthalt so kurz wie möglich. Das gilt insbesondere bei Regen!

      Was tun, wenn die Kinder nicht zu Hause sind?
      Bei einem entsprechenden zeitlichen Verlauf des Unfalls veranlassen die Katastrophenschutzbehörden, dass Schulen und Kindergärten geschlossen bleiben oder geschlossen werden. Holen Sie Ihre Kinder nur dann aus Schulen und Kindergärten ab, wenn Sie hierzu ausdrücklich über Medien wie Rundfunk-,  Lautsprecherdurchsagen oder über die NINA-APP aufgefordert werden.

      Ausführlichere Informationen erhalten Sie auf der Seite Das Kernkraftwerk Thiange oder in unserer Tihange-Broschüre (PDF).

      Sofortmaßnahmen

      • Ruhe bewahren, Abstand halten

      • Eigenschutz hat Vorrang (keine ungeschützte Annäherung)

      • 112 verständigen (Art des Stoffes, Ort, Menge, Verletzte angeben)

      • Betroffenen Bereich absperren

      • Personen aus dem Gefahrenbereich bringen (nur wenn gefahrlos möglich)


      In Gebäuden

      • Fenster und Türen schließen

      • Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten

      • Kein offenes Feuer / keine Funkenbildung

      • Anweisungen der Feuerwehr / Behörden befolgen

      • Bei Gasgeruch: keine elektrischen Schalter betätigen


      Im Freien

      • Abstand halten, gegen den Wind entfernen

      • Tief liegende Bereiche meiden (Gase sammeln sich dort)

      • Absperrungen beachten

      • Lautsprecherdurchsagen verfolgen


      Umgang mit Betroffenen

      • Kontaminierte Kleidung möglichst ablegen (Kontakt vermeiden)

      • Haut mit viel Wasser spülen (wenn keine Gegenanzeige bekannt)

      • Nicht essen, trinken oder rauchen

      • Auf Symptome achten: Atemnot, Schwindel, Übelkeit, Reizungen


      Bei innerbetrieblichen Gefahrstoffen (z. B. in Verwaltung, Bauhof, Werkstätten)

      • Sicherheitsdatenblatt (SDB) beachten

      • Interne Alarmkette auslösen

      • Persönliche Schutzausrüstung (PSA) nutzen

      • Notfallplan / Gefahrstoffkataster heranziehen

      • Ereignis dokumentieren


      Wichtig

      • Stoff nicht selbst identifizieren oder neutralisieren

      • Keine eigenständigen Aufräumarbeiten bei unbekannten Stoffen

      • Anweisungen der Einsatzkräfte haben Vorrang

      • Vorsicht vor Phishing bei Krisenlagen
      • Nur offizielle Informationsquellen nutzen

      Sofortmaßnahmen

      • Verdächtige Geräte vom Netzwerk trennen

      • IT-Verantwortliche informieren

      • Keine unbekannten Anhänge/Links öffnen

      Organisation

      • Dokumentierte Notfallpläne nutzen

      • Offline-Backups prüfen

      • Zugangsdaten ggf. ändern

      Kommunikation

      • Alternative Kommunikationswege bereithalten

      • Keine sensiblen Infos über unsichere Kanäle verbreiten

      Zum Download: