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Weltkriegsbombe im Bresgespark ist entschärft,

Straßensperren aufgehoben, 1.400 Menschen kehren in ihre Wohnungen zurück.

Die heute bei Sondierungsarbeiten im Bresgespark entdeckte 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg ist entschärft. Die Straßensperren rund um die Fundstelle sind aufgehoben, die rund 1.400 Bewohner*innen des evakuierten Bereichs im Radius von 500 Metern um die Fundstelle können in ihre Wohnungen zurückkehren.

 

Marcel Biewald und Michael Hilgers vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf konnten um 17:35 Entwarnung geben. Sie hatten die 500 Kilogramm schwere Bombe mit Aufschlagzünder in 35 Minuten unschädlich gemacht. Der Beginn der Entschärfung hatte sich um eine Stunde verzögert, weil insgesamt 12 Krankentransporte im Evakuierungsbereich durchgeführt werden mussten.

 

Die rund 1.400 Menschen, die im Evakuierungsbereich 500 Meter um die Fundstelle wohnen, können jetzt wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Straßensperren, die um 14 Uhr eingerichtet wurden, sind abgebaut. Auch die Feuerwehrleute, die von der Wache Stockholtweg unweit der Fundstelle zur Feuerwache Von-Groote-Straße und die Turnhalle Realschulstraße verlegt worden waren, kehren nun an ihren gewohnten Standort zurück.

Die Evakuierung, die von rund 75 Kräften des Ordnungsamtes, unterstützt von 40 Feuerwehrleuten und 60 Polizist*innen durchgeführt wurde, hatte um 14 Uhr begonnen. Die NEW hatte 66 Personen mit bereitgestellten Bussen zur Sporthalle Backeshof gebracht, wo sie durch das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter Unfallhilfe verpflegt wurden.

Die Hilfsorganisationen ASB, DRK, JUH und MHD waren mit mehr als 40 Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Einsatz, um bei der Evakuierung zu unterstützen und die Versorgung der Einsatzkräfte und der Menschen in der Betreuungsstelle sicherzustellen.

Außerdem hatten sie fünf zusätzliche Krankentransportwagen, zwei Rettungswagen und ein Fahrzeug für den Rollstuhltransport im Einsatz, die mobilitätseingeschränkte Personen aus dem betroffenen Gebiet zu transportieren.

Die Stadt Mönchengladbach bedankt sich bei den Betroffenen Menschen für ihr umsichtiges Handeln und ihre Geduld sowie bei allen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften für die hervorragende Unterstützung.