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Informationen zum Vorgehen bei Einreisen nach Deutschland

Wer aus einem sogenannten „Virusvarianten-Gebiet" nach Nordrhein-Westfalen einreist oder sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem solchen Gebiet aufgehalten hat, muss sich unverzüglich in 14-tägige Quarantäne begeben und Kontakt zu seinem örtlichen Gesundheitsamt aufnehmen.

  • Diese Maßnahme ist in der aktuellen Corona-Einreiseverordnung festgeschrieben worden,
  • Dies geschieht, um zu verhindern, dass sich eine gefährliche Variante des Coronavirus, die in diesen Ländern festgestellt wurde, in Nordrhein-Westfalen ausbreitet.
  • Ausnahmen von der Quarantänepflicht können für Einreisende aus den Niederlanden, aus Belgien und aus Luxemburg gelten (sofern dort „Virusvarianten-Gebiete" bestehen) 
  • Ob Betroffene ihre Quarantänezeit durch Vorlage eines negativen Coronatests verkürzen können und wer nicht zur Quarantäne verpflichtet ist (zum Beispiel Durchreisende, Berufskraftfahrer mit Aufenthalten in NRW unter 72 Stunden) ist ebenfalls in der Corona-Einreiseverordnung geregelt. 
  • Welche Staaten und Regionen als „Virusvarianten-Gebiete" gelten, geht tagesaktuell aus dieser Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts hervor

Wer aus einem anderem Risikogebieten im Ausland nach Nordrhein-Westfalen einreist, muss zwar grundsätzlich eine 14-tägige Einreisequarantäne antreten.

 

(Quelle: www.mags.nrw)

Die Bundesregierung hat die Niederlande am 4. April 2021, mit Wirkung zum 6. April 2021 als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

  • Damit gilt ab Dienstag bei Einreise aus dem Nachbarland grundsätzlich die Pflicht zum Mitführen eines aktuellen Testnachweises.
  • Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein.
  • Für Pendler, die die Grenze wegen ihres Berufs, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung regelmäßig überqueren müssen, ist ein negativer Test 72 Stunden gültig, so dass sie sich bis zu zwei Mal in einer Arbeitswoche testen lassen müssen.
  • Die Einhaltung der Testpflicht wird durch Stichprobenkontrollen der Bundes- und Landes-Polizei überprüft. 
  • Als Tests werden sowohl PCR-Tests als auch PoC-Schnelltests eines befugten medizinischen Dienstleisters sowie Selbsttests unter Aufsicht fachkundigen Personals akzeptiert.
  • Der Testnachweis kann auf Papier oder in digitaler Form – zum Beispiel durch Vorzeigen eines Dokuments auf dem Mobiltelefon – erbracht werden.
  • Der Testnachweis ist grundsätzlich bereits bei Einreise mitzuführen.
  • Grenzpendlern ist es gestattet, den Test nach Einreise unverzüglich – etwa unmittelbar nach Ankunft am Arbeitsplatz – nachzuholen.
  • Wer regelmäßig mehrmals pro Woche enge Familienangehörige (Verwandte 1. Grades, Ehegatte, Lebenspartner, Lebensgefährte, Kinder aufgrund geteilten Sorgerechts oder Umgangsrechts) auf der anderen Seite der Grenze besucht, muss sich ebenfalls regelmäßig testen lassen. Analog zur Regelung für die Grenzpendler gilt in diesen Fällen ein negativer Test 72 Stunden, so dass in sechs Tagen zwei Tests notwendig sind.
  • In allen übrigen Fällen ist ein negativer Test nur 48 Stunden ab Testvornahme gültig.

Ausgenommen von der Testpflicht sind kraft Bundesrechts Durchreisende sowie Transporteure, die weniger als 72 Stunden in Deutschland bleiben. 

Zusätzlich zur Testpflicht besteht zudem eine Anmeldepflicht für Einreisende aus den Niederlanden. Die Anmeldung muss vor Ankunft auf www.einreiseanmeldung.de erfolgen. Von der Anmeldepflicht sind Durchreisende und Aufenthalte unter 24 Stunden ausgenommen.
 

Reisende, die sich bis zu zehn Tage vor der Einreise in Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen vor der Einreise auf www.einreiseanmeldung.de eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen. Die erhaltene Bestätigung über die erfolgreiche Anmeldung müssen sie bei der Einreise mit sich führen und bei Bedarf vorlegen. Die Beförderer kontrollieren die Einreiseanmeldung vor der Beförderung, die ohne entsprechende Bestätigung nicht erfolgt.

Ist Personen die digitale Einreiseanmeldung nicht möglich, können sie bei der Einreise stattdessen eine vollständig ausgefüllte schriftliche Ersatzanmeldung in Papierform dabei haben und vorzeigen. Dafür steht ein Musterformular auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums zum Download zur Verfügung steht.

Ausnahmen zur Anmeldepflicht gelten insbesondere für den ‚kleinen Grenzverkehr‘ – also bei einem Aufenthalt unter 24 Stunden.

Hinweise der Bundesregierung

Aktuelle Übersicht der Risikogebiete

Fragen rund um das Thema Coronavirus in Mönchengladbach werden außerdem an unserem Bürgertelefon (Mo - Do: 8 - 16 Uhr, Fr: 8 bis 12 Uhr) unter 02161/ 25 54321 beantwortet.